Poker erfreut sich großer Beliebtheit, insbesondere online. Im weltweiten Netz findet sich mittlerweile an jeder Ecke ein Poker Download; wer Poker herunterladen möchte wird also schnell fündig. Stellt sich die Frage, wie groß die Gefahr ist, dass man beim Online Poker spielen süchtig wird. Wie groß ist also die Suchtgefahr? Mit dieser interessanten Fragestellung hat sich nun die Wissenschaft befasst, genauer gesagt Wissenschaftler der renommierten Harvard Medical School.
Eine aktuelle Harvard-Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Suchtgefahr, die von Online Poker ausgeht, nicht besonders stark ausgeprägt ist, insbesondere verglichen mit anderen Varianten des Online-Gamblings. Der Studie zu Folge macht Poker weniger abhängig als viele andere Spielarten des Glücksspiels, außerdem werden beim Pokern ein gutes Einschätzungsvermögen sowie gute Entscheidungsprozesse belohnt, so dass man diese wichtigen Fähigkeiten trainieren kann, wenn man online Poker spielt. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Poker deutlich von solchen Spielen, bei denen Gewinnen oder Verlieren ausschließlich eine Frage des Glücks ist.
Natürlich gibt es Menschen, die grundsätzlich einer erhöhten Suchtgefahr unterliegen und für die jede Art des Glücksspiels gefährlich ist, sofern nicht sichergestellt ist, dass eine strikte Kontrolle erfolgt. Leicht zugängliche und breit gestreute Online-Angebote machen es solchen Menschen leider allzu leicht, ihrer Sucht freie Bahn zu lassen. Bei diesen Spielern handelt es sich jedoch um eine kleine Minderheit, ihr Anteil liegt bei einigen wenigen Prozent. Die meisten Menschen dagegen, die einen Onlinepokerraum aufsuchen, Pokersoftware downloaden und online Poker spielen, laufen keineswegs Gefahr, davon abhängig zu werden. Sie haben ein gesundes Urteilsvermögen und wissen, in welchem Umfang das Pokerspiel für sie vertretbar ist.
In der Studie wird ausgeführt, dass man mit der zunehmenden Verbreitung von Poker im Internet mit einer stark wachsenden Zahl an Süchtigen hätte rechnen müssen, falls vom Online-Pokern eine besonders ausgeprägte Suchtgefahr ausginge. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn im Rahmen der Studie wurde festgestellt, dass die Zahl der Süchtigen oder stark gefährdeten Pokerspieler glücklicherweise nicht mit der Zahl der Spieler insgesamt Schritt gehalten hat. Die meisten Pokerspieler zeigen demnach offenbar ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Selbstdisziplin. Sie sehen Poker als interessante Freizeitbeschäftigung an und sehen das Spiel entsprechend eher gelassen.
Dies sind überaus ermutigende Erkenntnisse, die so manchen beruhigen dürften, der schonmal einen Pokerraum mit einem eher mulmigen Gefühl betreten hat. Nein, die meisten Gegenspieler sind keine Süchtigen und auch die Gefahr, selbst abhängig zu werden, ist offenbar sehr gering. Also, worauf warten, lieber gleich die nächste Pokersoftware herunterladen und ausprobieren!
Originally posted 2010-01-13 16:54:29. Republished by Blog Post Promoter



