Herzlich willkommen zum zweiten Artikel der aktuellen Artikelserie auf diesem Blog! In den kommenden Monaten werden wir uns genau mit der Pokerspielart auseinander setzen, die seit Jahren die Welt vom live pokern in Casinos und zu Hause und die des Online poker in den vielen Poerräumen im world wide web in Atem hält beschäftigen: dem Texas Hold’em. Dabei werden wir ihnen jede Seite dieses faszinierenden Spiels genau erklären und ihren bei bringen, wie sie ihre Gegner im Texas Hold’em dominieren können. Wir werden auf jede der einzelnen von vier Setzrunden im Texas Hold’em eingehen, also Flop, Turn und River und natürlich auch die Basics des Texas Hold’em abseits der Tische erklären. In diesem Artikel geht es um Action am Turn.
Wie sie sicher wissen ist der Turn die vorletzte, also dritte Street, also Setzrunde beim Texas Hold’em. Das macht den Turn zu einem besonderen punkt in der Texas Hold em hand, denn man hat schon sehr viele Informationen über die Stärke der eigenen und vor allem der Hand des Gegners und die Hand isttrotzdem noch lang nicht zu Ende. Gehen wir also nun einige Situationen durch, die ihnen am Turn passieren können.
Die angenehmste ist zweifellos die, dass sie Pre Flop geraised haben, den Flop trafen, eine continuation bet geschossen haben, die der Gegner gecallt hat und sie jetzt mit einer unvermindert starken Hand am Turn sind. Dennoch: obwohl man normalerweise sofort zu einer weiteren bet, einer second barrel am Turn tendieren würde, sollte man auch das genau überlegen. Folgende Frage stellt sich: wie stark genau ist ihre Hand am Turn? Ist es nur Top pair mit schlechtem Kicker, wie König drei auf einem König zwei acht vier board? Oder haben sie den besten drilling? Wenn sie eine krass starke hand wie das top set haben, sollten sie bei passiven Gegnern auf jeden Fall weiter betten. Bei aggressiven Gegenspielern allerdings, die wissen, dass sie viel continuation betten und deshalb viel callen, können sie den Turn aber auch mal checken und dann raisen. Also checken, weil sie erwarten, dass der aggressive Gegner dann selbst setzt, um sie aus der Hand zu drängen. Mit etwas besseren aber trotzdem noch nicht guten Händen, wie etwa König Bube sollten sie ebenfalls nur checken, da sonst der Pot viel zu groß für ihre verhältnismäßig nur mittelmäßig starke Hand wird.
Alternativ dazu kann es natürlich auch passieren, dass sie am Turn nicht der Spieler mit der Initiative sind, sondern ihr Gegner und sie bisher lediglich gecallt haben. In diesem Fall ist am Turn die Neueinschätzung, die Reevaluation ihrer Hand das wichtigste. Während sie am Flop noch profitabel mit vielen Draws callen können, sieht das am Turn schon wieder ganz anders aus, weil nur noch eine Karte kommt. Beispielsweise können sie am Turn normalerweise einen Flush Draw direkt folden, wenn ihr gegner viel betted. Das schaffen allerdings die meisten Spieler am Turn nicht. Auch sollten sie sich drei mal überlegen, ob sie am Turn die second barrel ihres Gegners mit top pair medium kicker wie in der König Bube Hand tatsächlich noch callen können. Stellen sie sich am Turn in diesem Fall immer die Frage, ob der Gegner den Turn wirklich noch mit König Zehn betten würde. Würde er nicht stattdessen für Pot Control also damit der Pot nicht zu groß wird, eher checken? Solche Turn Überlegungen gehören zum Grundwissen eines jeden guten Pokerspielers und auch sie sollten am Turn sehr intensiv darüber nachdenken, was genau sie tun wollen. Nur dann werde Turn spielm exzellenten pokerspieler werden und ihre Gegner auch am Turn dominieren! Viel Glück bei ihrem Spiel am Turn!
Originally posted 2010-08-29 18:28:02. Republished by Blog Post Promoter


