Archive for the ‘Poker Regeln’ Category

October 1st, 2011
posted by Lars T. 13:43

Ein herzliches Hallo an alle unsere Leser und vor allen Dingen auch an alle Pokerfans, die den Weg zu unserem Blog gefunden haben. Bei uns dreht sich alles um Poker, genauer gesagt, um Poker Omaha Hold’em. Poker Omaha Hold’em wird immer populärer und wer weiß, vielleicht läuft es sogar noch einmal dem allseits beliebten Poker Texas Hold em den Rang ab. Doch egal für welche Variante man sich entscheidet, Poker bietet auf jeden Fall Potential zum Geld verdienen. Dazu muss man aber auch die entsprechende Motivation und eine ganze Menge Disziplin mitbringen. Doch bevor man anfangen kann, ans Spielen zu denken, muss man sich natürlich zunächst mit den Regeln des Spiels vertraut machen und genau das wird das Thema unseres heutigen Artikels sein. Wir wollen ihnen heute die grundlegenden Poker Omaha Hold’em Regeln vermitteln, damit sie grundlegend wissen, wie das Spiel ablaufen wird und sich daran machen können, sich selber an die Tische im Online Poker zu setzen. Wenn man die Poker Omaha Hold’em Regeln einmal kennt, hat man sie schnell verstanden und kann anfangen, jede Menge Erfahrungen zu sammeln, denn auch das ist sehr wichtig beim Omaha, auch was das live Pokern anbelangt. Also lesen sie einfach weiter und lernen sie die Poker Omaha Hold’em Regeln kennen, denn es lohnt sich in jedem Fall die Spielregeln genau zu kennen!

Wichtig ist, dass man sich darüber bewusst ist, dass ein Spiel im Poker Omaha Hold’em  in Setzrunden aufgeteilt ist, von diesen es insgesamt vier Stück gibt. Sie heißen preflop, flop, turn und river. Die Poker Omaha Hold’em Regeln besagen, dass es nur weiter in die nächste Runde geht, wenn zumindest zwei weitere Spieler ebenfalls mit dem Maximaleinsatz eines anderen Spielers mitgehen. Das heißt in der Folge natürlich ganz konkret, dass nur eine gewisse Zahl von Händen auch wirklich bis zum Showdown gelangt – wenn sie wissen wollen, bei wie vielen Händen das tatsächlich der Fall ist, schauen sie einfach in ihrer Pokersoftware nach. Nach dem River kommt es dann zum Finale, wo sich anhand des besten Blattes entscheidet, welcher der Spieler den Pot gewinnt. Sie merken schon, für den Anfang ist es noch sehr übersichtlich und sie brauchen sich nur diese Grundlagen zu merken, um schon einmal eine gute Basis für ihre eigenen Erfahrungen im Poker Omaha Hold’em zu haben!

July 30th, 2010
posted by Lars T. 02:00

Herzlich Willkommen zur letzten Ausgabe unserer Serie über die Regeln und grundlegenden Spielmechaniken der verschiedenen Pokervarianten die auf der Welt gespielt wurden auf diesem Blog. Dies ist der zehnte und letzte Artikel zu dieser Serie. In den vergangenen Wochen haben wir ihnen neun verschiedene Pokerspielarten vorgestellt, darunter selbstverständlich das allseits bekannte und beliebte Texas Hold’em. Aber auch andere Pokervarianten waren dabei, zum Beispiel Omaha Hold’em, das ja genauso gespielt wird wie Texas Hold’em, mit dem Unterschied, dass es beim Omaha Hold’em im gegensatz zum Texas Hold’em vier statt zwei verdeckte Karten für jeden Spieler gibt. Des Weiteren wurde unter Anderem Razz Poker vorgestellt, die beim online poker und live pokern beliebteste Lowball poker Variante, die eine Abart des Seven Card Stud ist. Seven Card Stud in der standard- sowie in der Hi/Lo Variante wurde natürlich auch in diesem Blog behandelt, wie sie als sicherlich eifriger Verfolger noch wissen. Seven Card Stud war bekanntlich vor Texas Hold’em die beliebteste Pokervariante in Casinos. Die beliebteste Variante bei den Spielen zuhause war schon immer und ist auch immer noch – trotz des Aufkommens vom Texas Hold’em – das 5 Card Draw, das auch besprochen wurde und um eine Spielart desselben es heute in diesem Blog Artikel geht. Diese Variante heißt 2-7 Single Draw. 2-7 Single Draw spielt sich im großen und ganzen genauso wie 5 Card Draw. Das heißt, beim 2-7 Single Draw gibt es auch keine Gemeinschaftskarten, die in die Mitte des Tisches ausgeteilt werden und die jeder Spieler sehen kann und die für jeden Spieler gelten wie beim Texas Hold em. 2-7 Single Draw kennt nur verdeckte Karten und ist auch viel leichter zu lernen als andere Pokervarianten. Vor allem ist 2-7 Single Draw auch sehr angenehm für das Portmonnee. 2-7 Single Draw wird nämlich in der Regel in der Limit-Variante gespielt, das heißt beim 2-7 Single Draw gibt es festgeschriebene Bet- und Raisegrößen. Das alles trägt dazu bei, dass 2-7 Single Draw ein sehr Einsteigerfreundliches Spiel ist. 2-7 Single Draw ist jedenfalls viel einsteigerfreundlicher als andere Pokervarianten. Doch nun mal zum Ablauf einer typischen 2-7 Single Draw Hand.

Zunächst posten wie immer alle 2-7 Single Draw Spieler die Ante, den Mindesteinsatz. 2-7 Single Draw spielt man also ohne Blinds. Dann teilt beim 2-7 Single Draw der Dealer jedem 2-7 Single Draw Spieler fünf verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde des 2-7 Single Draw beginnt. Sobald diese abgeschlossen ist, folgt der dem 2-7 Single Draw den Namen gebende Draw. Beim 2-7 Single Draw gibt es im Gegensatz zum 2-7 Triple Draw nur einen Draw. Wie also läuft dieser Draw beim 2-7 Single Draw ab? Zunächst sagt beim 2-7 Single Draw jeder Spieler beginnend von dem, der direkt links neben dem Dealer sitzt dem 2-7 Single Draw Dealer, wieviele seiner Karten er gern ablegen und gegen neue aus dem Deck getauscht haben will. Beim 2-7 Single Draw kann dabei jeder 2-7 Single Draw Spieler keine, eine, zwei, drei, vier oder alle seiner Karten ablegen. Das Ziel hierbei ist natürlich die Verbesserung der 2-7 Single Draw Hand. Wenn alle Spieler den Draw durchgeführt haben kommt es beim 2-7 Single Draw nun schon zur zweiten und letzten 2-7 Single Draw Setzrunde. Hiernach kommt es im 2-7 Single Draw zum Showdown.

Dabei gewinnt beim 2-7 Single Draw allerdings nicht die beste, sondern die schlechteste hand den ganzen Pot! Die erstrebenswerteste Hand beim 2-7 Single Draw ist also zwei, drei, vier, fünf, sieben, denn zwei, drei, vier, fünf, sechs wäre beim 2-7 Single Draw im Gegensatz zu anderen Lowball-Varianten wie Razz ja die straight. Achten sie immer gut darauf, wenn sie 2-7 Single Draw spielen!

July 16th, 2010
posted by Lars T. 19:57

Die meisten Menschen, die sich Pokerspieler nennen, spielen ja bekanntlich eigentlich gar nicht Poker als Gesamtheit, sondern nur eine recht junge Variante von vielen, die das Pokerspiel anzubieten hat. Die Rede ist natürlich vom Texas Hold’em und recht jung ist Texas Hold’em deshalb, weil es erst seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts überhaupt gespielt wird. Davor war Seven Card Stud die beliebteste Pokerspielart in den Casinos und Five Card Draw bei den Heimrunden. Seit es aber Texas Hold’em gibt spiel die Kartenspielerwelt fast nichts anderes mehr, zumindest trifft das auf die breite Masse der Spieler zu. Die Profis hingegen kennen auch andere Pokervarianten wie Omaha Hold’em, Seven Card Stud, Deuce to Seven Triple Draw, H.O.R.S.E. poker, Five Card Draw oder Razz und wissen sie sehr zu schätzen. Den typischen Texas Hold’em Spieler dürfte es also sehr stark wundern, dass das prestigeträchtigste regelmäßig stattfindende Turnier der Welt, das auch zugleich das mit dem höchsten buy-in ist nicht ein Turnier im Texas Hold’em ist! Stattdessen wird es im H.O.R.S.E. gespielt. Von H.O.R.S.E. haben die wenigstens schon ein mal etwas gehört, was daran liegt, dass H.O.R.S.E. keine Pokervariante im eigentlichen Sinne ist. H.O.R.S.E. poker setzt sich aus fünf verschiedenen Pokervarianten zusammen, die im Wechsel gespielt werden. Ein H.O.R.S.E. poker Spiel läuft also wie folgt ab: Zuerst wird beim H.O.R.S.E. eine Hand Texas Hold’em mit seinen zwei verdeckten Karten pro Spieler und der Struktur aus Flop, Turn und River mit den fünf Gemeinschaftskarten gespielt, das kennen sie ja. Das H in H.O.R.S.E. steht für Texas Hold’em. Danach wird beim H.O.R.S.E. eine Hand Omaha Hold’em gespielt, wofür das O in H.O.R.S.E. steht. Zur Erinnerung: der Ablauf einer Omaha Hold’em Hand ist identisch mit dem einer Texas Hold em Hand, nur dass statt zwei verdeckten Karten jeder Spieler vier bekommt und dass man am Showdown genau zwei dieser vier verdeckten und drei der Gemeinschaftskarten für seine Hand verwenden muss. Als drittes wird im H.O.R.S.E. nun Razz gespielt, dafür steht das R in H.O.R.S.E.. Razz ist dasselbe wie Seven Card Stud mit dem Unterschied, dass die schlechteste Hand gewinnt. Straights und Flushes zählen dabei nicht und das Ass ist immer niedrig, die beste Hand beim Razz ist also Ass, zwei, drei, vier, fünf. Das S in H.O.R.S.E. steht für Seven Card Stud. Und das E in H.O.R.S.E. steht für Seven Card Stud Eight-or-Better, das ist das selbe wie Seven Card Stud Hi/Lo. Diese fünf Pokervarianten werden also in dieser Reihenfolge beim H.O.R.S.E. gespielt und jetzt geht ihnen vermutlich auch auf, warum H.O.R.S.E. die schwerste Pokervariante ist: Um H.O.R.S.E. spielen zu können, muss man fünf Pokervarianten perfekt beherrschen!

July 2nd, 2010
posted by Lars T. 08:37

Jeder redet heutzutage vom online poker oder vom live pokern. Dabei meinen die meisten dabei gar nicht das Pokerspiel in seiner faszinierenden Vielfalt mit den vielen verschiedenen Variationen wie Omaha Hold’em, Razz, 7 Card Stud Hi/Lo, Five Card Draw oder Deuce to Seven Triple Draw sondern nur die aktuell beliebteste und berühmteste Pokerspielart, das Texas Hold’em. Aber Texas Hold’em ist erst seit ungefähr dreißig Jahren wirklich bekannt und beliebt. Vorher war die Pokervariante, die überall gespielt wurde das 7 Card Stud Hi/Lo! Vor allem in alten Westernfilmen sieht man diese Pokervariante noch häufig in den Saloons. Aber auch heute noch wird sie in den meisten Casinos der Welt angeboten und erfreut sich besonders bei Spielern, die genug vom immer gleichen Texas Hold em-Einerlei haben großer Beliebtheit. Beim 7 Card Stud Hi/Lo gibt es nämlich nicht die Struktur aus Flop, Turn und River die man aus den Hold’em-Varianten des Poker kennt sondern überhaupt keine Gemeinschaftskarten! Stattdessen wird 7 Card Stud Hi/Lo mut offenen und verdeckten Karten gespielt. die offenen Karten darf dabei nur der jeweilige Besitzer verwenden, aber trotzdem kann sie jeder sehen. Kommen wir nun erstmal zum Ablauf einer 7 Card Stud Hi/Lo Hand.

7 Card Stud Hi/Lo wird mit Ante gespielt, nicht mit Big Blind und Small Blind. Zuerst setzt also jeder Spieler in der Hand diesen Mindesteinsatz. Danach teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte und eine offene Karte aus und die erste Setzrunde beginnt. Hiernach teilt der Dealer im 7 Card Stud Hi/Lo wieder jedem Spieler eine offene Karte aus und die zweite Setzrunde wird gespielt. Jetzt teilt der Dealer jedem Spieler eine dritte offene Karte aus, die dritte Setzrunde wird geespielt, dann gibt der Dealer jedem Spieler noch eine offene Karte und es kommt noch eine Setzrunde. Vor der letzten Setzrunde teilt der Dealer jedem Spieler noch eine siebte, verdeckte Karte aus, daher der Name des 7 Card Stud Hi/Lo. Nachdem nun die letzte, also fünfte Setzrunde gespielt wurde, kommt es zum Showdown sofern denn noch zwei oder mehr 7 Card Stud Hi/Lo Spieler in der 7 Card Stud Hi/Lo Hand sind.

Beim 7 Card Stud Hi/Lo Showdown gewinnt nun die beste Hand den ganzen Pot. Allerdings gibt es eine Ausnahme: Wenn jemand beim 7 Card Stud Hi/Lo eine Hand hat die schlechter ist als 8 high, wenn er also keine Pokerhand hat und keine seiner Karten höher ist als 8, dann hat er im 7 Card Stud Hi/Lo eine “Lo” Hand und gewinnt damit genau die Hälfte des Pots. Wenn sie eine “Lo” Hand haben sollten sie also immer aggressiv bluffen, damit sie die Hand vor dem Showdown gewinnen! Halten sie sich an diese Tipps und sie werden bald viel Geld mit 7 Card Stud Hi/Lo verdienen.

June 16th, 2010
posted by Lars T. 21:01

Fast jeder hierzulande hat ja schon ein mal etwas vom Poker gehört. Wenn derjenige dann aber an poker denkt, hat er eigentlich nicht das pokern im Kopf, sondern eine spezielle Variante vom poker, die oft beim online poker gespielt wird und die aktuell die beliebteste und bekannteste ist: Das Texas Hold’em. Dass Texas Hold em nur eine Variante von vielen ist und dass es auch lange vor Texas Hold’em schon poker gab ist den meisten dabei nicht mal bewusst. In diesem Artikel geht es um die älteste Pokervariante überhaupt, das 7 Card Stud. 7 Card Stud hat sich Jahrhundertelang gehalten, bis es endlich vom Texas Hold’em abgelöst wurde. 7 Card Stud wurd nicht mit Gemeinschaftskarten und Flop, Turn und River gespielt wie man es vom Texas Hold’em gewöhnt ist sondern nur mit offenen und verdeckten Karten, die jeweils nur für den sie besitzenden Gegner gelten. Da es immer hilfreich für einen Pokerspieler ist, wenn er sich mal andere Varianten außer der, die er hauptsächlich spielt anschaut, wollen wir ihnen in diesem Artikel 7 Card Stud näher bringen indem wir ihnen die Regeln von 7 Card Stud erläutern und ihnen einige 7 Card Stud Tipps geben. Doch erstmal erklären wir ihnen den typischen Ablauf einer 7 Card Stud Hand.

7 Card Stud wird mit Ante gespielt, es gibt also weder Small Blind noch Big Blind. Zunächst setzen also alle 7 Card Stud Spieler die Ante, dann teilt der Dealer beim 7 Card Stud jedem Spieler zwei verdeckte und eine offene Karte aus. Hierauf folgt die erste Setzrunde. Dann wird beim 7 Card Stud jedem Spieler noch eine offene Karte ausgeteilt und noch eine Setzrunde beginnt. Dann kommt eine dritte offene Karte, eine dritte Setzrunde und noch eine vierte offene Karte und vierte Setzrunde. Zuletzt bekommt jeder Spieler die dem 7 Card Stud seinen Namen gebenede siebte Karte, die verdeckt gedealed wird. Es wird die fünfte und letzte Setzrunde gespielt und sollten hiernach noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein kommt es zum showdown. Dabei gewinnt beim 7 Card Stud wie gewohnt die beste Hand den Pot.

Der wichtigste Tipp beim 7 Card Stud ist, dass sie in einer 7 Card Stud Hand gut auf die offenen Karten ihrer Gegner achten sollten. Wenn sie zum Beispiel einen Flush draw in Herz haben und sie sehen in den offenen Karten ihrer Gegner noch einige Herzkarten, wertet das ihren Flush Draw gehörig ab, da sich ja wesentlich weniger Karten für ihren Flush Draw noch im Deck befinden. Halten sie sich an diese Tipps und sie werden bald viel Geld mit 7 Card Stud pokern verdienen!

June 6th, 2010
posted by Lars T. 09:51

Wenn Menschen heutzutage vom Pokern reden meinen sie fälschlicherweise gar nicht poker sondern die unbestritten momentan noch beliebteste und beim online poker sowie live auch am meisten gespielte Variante vom poker, dem Texas Hold’em. Dabei haben die meisten von anderen Varianten noch nicht einmal etwas gehört, das ändert sich aber gerade, denn eine neue Spielart des Poker bricht hervor: das Omaha Hold’em Hi/Lo! Omaha Hold’em Hi/Lo ist vor allem so beliebt weil es mehr mathematische und taktkische Möglichkeiten gibt als beim Texas Hold em und weil man beim Omaha Hold’em Hi/Lo öfter eine gute Hand macht. Man hat in sehr vielen Händen zwei Paare oder besser und es kommt nicht selten vor, dass ein Spieler mit einem Vierling das Full House seines Gegners aussticht und ähnliche Spektakuläre Situationen geschehen. Deswegen wird Omaha Hold’em Hi/Lo immer beliebter und damit sie auch lernen, wie Omaha Hold’em Hi/Lo funktioniert und wie sie damit ihre Gegner ausnehmen, erklären wir ihnen nun die Regeln von Omaha Hold’em Hi/Lo und geben ihnen einige Tipps zu Omaha Hold’em Hi/Lo.

Omaha Hold’em Hi/Lo wird ohne Ante gespielt, zunächst setzen also die beiden Spieler nach dem Dealer den Small Blind und den Big Blind. Danach teilt der Dealer jedem Spieler vier verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde beginnt. Hiernach folgt der Flop: Dabei legt der Dealer drei offene Gemeinschaftskarten auf die Mitte des Tisches die für jeden Spieler gelten und die zweite Setzrunde beginnt. Hiernach folgt beim Omaha Hold’em Hi/Lo wie beim Texas Hold’em der Turn: eine vierte offene Karte samt Setzrunde. Danach kommt wie gehabt der River, also eine letzte offene Karte und die letzte Setzrunde. Sollten nach dieser noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein kommt es zum Showdown.

Dabei muss man beim Omaha Hold’em Hi/Lo genau zwei seiner verdeckten und genau drei der Gemeinschaftskarten verwenden. Außerdem gewinnt beim Omaha Hold’em Hi/Lo nicht immer die beste Hand den ganzen Pot sondern auch mal die schlechteste genau den halben! Dazu muss aber der Spieler der die Lo-Hälfte des Pots für sich beanspruchen will eine Hand bilden können, die höchstens 8 high ist, sie darf also kein pair oder eine andere Pokerhand haben und die höchste Karte darf höchstens eine 8 sein.

Achten sie beim Omaha Hold’em Hi/Lo stark auf ihre Startauswahl an Händen! Vor allem je zwei Karten in einer Farbe, also zum Beispiel zwei Herz und zwei Karo, am besten noch stark verbunden, sind gut, weil sie damit gut straights und flushes bauen können. Halten sie sich an diese Omaha Hold’em Hi/Lo Hinweise und sie werden bald echtes Geld mit Omaha Hold’em Hi/Lo verdienen!

May 22nd, 2010
posted by Lars T. 17:29

Obwohl heutzutage die meisten nur noch an Texas Hold’em denken, wenn sie von Poker hören, ist seit einigen Monaten eine neue Pokervariante auf dem Vormarsch, die nach Meinung vieler Profis bald Texas Hold’em als beliebteste Variante ablösen wird: Omaha Hold’em! Durch das Mehr an zwei verdeckten Karten gibt es beim Omaha Hold’em viel mehr taktische und mathematische Möglichkeiten und das Spiel wird differenzierter. Daher ist es besonders bei Spielern beliebt, die schon viel Erfahrung mit Texas Hold’em gemacht haben. Damit auch sie diese faszinierende Variante vom Pokern kennen lernen können und Omaha Hold’em auch mal beim Online Poker ausprobieren können, erklären wir ihnen jetzt die Regeln von Omaha Hold’em und geben ihnen einige Omaha Hold’em Tipps.

Omaha Hold’em wird mit Big Blind und Small Blind gespielt, also ohne Ante. Die beiden Spieler nach dem Dealer setzen wie gehabt die Blinds und dann teilt der Dealer beim Omaha Hold’em jedem Spieler vier verdeckte Karten aus. Ab hier ist der Ablauf im Omaha Hold’em gleich dem vom Texas Hold em: es folgt die erste Setzrunde, nach dieser deckt der Dealer drei Gemeinschaftskarten auf und legt sie in die Mitte des Tisches. Das ist der Flop und dazu gibt es eine zweite Setzrunde. Danach folgt eine vierte Gemeinschaftskarte mit Setzrunde, Turn genannt. Zum Schluss folgt der River (eine fünfte Gemeinschaftskarte) und eine letzte, vierte Setzrunde. Danach kommt es zum Showdown. Hierbei muss beim Omaha Hold’em jeder Spieler aus genau zwei seiner Hole Cards und drei der Gemeinschaftskarten sein Pokerblatt zusammenstellen. Wenn man also vier Karo auf der Hand hat und zwei auf dem Tisch liegen, hat man keinen Flush!

Das Geheimnis beim Omaha Hold’em ist, dass sie erstens nie ihre Hand überschätzen sollten und zweitens lernen sollten, ihre Draws zu schätzen. So sollten sie im Omaha Hold’em zum Beispiel mit einem Drilling am Flop nur all in gehen, wenn sie dazu einen Flush draw haben. Außerdem sollten sie beim Omaha Hold’em auf die Hände achten, mit denen sie zum Flop gehen. Omaha Hold’em Profis spielen nur etwa 20% ihrer Hände! Zu den besten Starthänden im Omaha Hold’em gehören zwei Paare in der Hand, weil sie damit eine etwa 25%ige chance haben auf dem Flop einen Drilling oder sogar direkt ein Full House zu treffen. Außerdem super sind beim Omaha Hold’em zwei Karten in einer Farbe und die anderen beiden in einer anderen Farbe, idealerweise beide Farben jeweils mit einer hohen Karte, zum Beispiel Ass pik, vier Pik, König Herz, drei Herz. Denn nun haben sie zwei sehr gute Flush draws.

May 8th, 2010
posted by Lars T. 16:35

Bei weitem die beliebteste Pokervariante der Welt ist Texas Hold’em, das Spiel mit dem in Las Vegas von einigen Spielern in einer Nach Millionen gewonnen werden und das in jeder Spielbank der Welt die Poker anbietet, gespielt wird. Sei es bei Stefan Raab oder auf DSF: sogar im Fernsehen hat Texas Hold’em Poker mittlerweile einen festen Platz. Doch wie funktioniert Texas Hold’em? Um ihnen zu zeigen, dass Texas Hold’em in der Tat kein Glücksspiel ist und dass es mit Texas Hold’em viel Geld zu verdienen gibt haben wir ihnen diesen Artikel geschrieben, der die Regeln von Texas Hold’em beschreibt und einige Tipps zum Texas Hold’em gibt.

Alle Hold’em Varianten vom Pokern, also auch Texas Hold em haben gemeinsam, dass sie mit Gemeinschaftskarten gespielt werden, die über die drei “streets” Flop, Turn und River verteilt werden. Vor dem Flop bekommt jeder Spieler eine für die jeweilige Hold’em Variante festgelegte anzahl verdeckter Karten (zum Beispiel beim Omaha 4, beim Texas Hold’em 2). Kommen wir nun zum genauen Ablauf einer Texas Hold’em Hand.

Zunächst setzen im Texas Hold’em die beiden Spieler nach dem Dealer Small und Big Blind, Texas Hold’em wird also ohne Ante gespielt. Danach teilt der Dealer jedem Spieler zwei verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde beginnt von dem Spieler beginnend, der nach dem Big Blind sitzt. Sobald diese beendet ist kommt der Flop, dabei legt der Dealer drei gemeinschaftskarten auf den Tisch und es kommt zur Zweiten Setzrunde. Danach folgt der Turn – eine weitere Gemeinschaftskarte plus Setzrunde – und zuletzt der River, eine letzte Gemeinschaftskarte und letzte, vierte, Setzrunde. Insgesamt hat beim Texas Hold’em jeder Spieler nun also zwei verdeckte Karten und es liegen 5 Gemeinschaftskarten auf dem Tisch, jeder kann also aus 7 Karten sein Pokerblatt zusammen stellen. Sollten nach der letzten Setzrunde noch zwei oder mehr Spieler in der Hand sein kommt es beim Texas Hold’em zum Showdown.

Der am häufigsten begangene Fehler beim Texas Hold’em ist eine zu lockere Auswahl an Händen die man spielt. Sie sollten im Texas Hold’em nur Hände Spielen, die sämtlich über 9 liegen, also zum Beispiel A-K oder paare, also 2-2, 6-6 und so weiter. Paare sollten sie mit dem Ziel spielen, am Flop einen Drilling zu treffen denn das ist eine unglaublich starke Hand am Flop: Damit können sie ohne bedenken immer all-in gehen. Mit den eben erwähnten Händen sollten sie vor dem Flop auch immer erhöhen, aber nur mit einem Paar Asse, Könige oder Damen beim Texas Hold’em vor dem Flop all-in gehen.

April 23rd, 2010
posted by Lars T. 09:35

Poker ist mittlerweile das bekannteste und beliebteste Kartenspiel der Welt, dabei kennen die wenigsten die Vielfältigen Möglichkeiten des Spiels abseits der überall gespielten Texas Hold em Variante. 2-7 Triple Draw ist so eine Möglichkeit, das Spiel zu spielen und zwar die originellste und bei vielen Profispielern eine der beliebtesten. Damit auch sie ihren Horizont erweitern und Geld mit 2-7 Triple Draw verdienen können, erklären wir ihnen nun die Regeln und geben einige Tipps zu 2-7 Triple Draw.

2-7 Triple Draw wird mit Blinds, statt mit Ante gespielt, also müssen zu Anfang jeder Hand erst einmal die beiden Spieler nach dem Dealer Small und Big Blind setzen. Dann teilt der Dealer jedem Spieler fünf Karten aus und die erste Setzrunde von im 2-7 Triple Draw beginnt. Nun kann, wie im letzten Blog-Eintrag erklärt, jeder Spieler (beginnend von dem nach dem Big Blind) entweder callen, folden oder raisen. Zur Wiederholung: die Setzrunde ist beendet, wenn alle Spieler entweder ihre Hand aufgegeben, also gefolded, oder das aktuell höchste Raise gecallt haben.

Hiernach folgt der erste, dem 2-7 Triple Draw seinen Namen gebende, „Draw“. Dabei erklärt nun, für alle Setzrunden nach der ersten beginnend vom Spieler nach dem Dealer, jeder wieviele von seinen fünf Karten er ablegen und gegen neue tauschen will. Der Dealer teilt beim 2-7 Triple Draw jedem Spieler dann direkt die gewünschte Kartenanzahl aus, am Ende muss jeder Spieler aber wieder genau fünf Karten haben. Das Ziel dabei ist es im 2-7 Triple Draw natürlich, seine Hand zu verbessern. Nachdem alle Spieler ihre Karten getauscht haben, folgt eine Setzrunde. Hiernach wird das noch zweimal wiederholt, es folgen also noch zwei Draws mit jeweils einer Setzrunde. Sollten nach dieser letzten, vierten Setzrunde noch zwei oder mehr Spieler in der 2-7 Triple Draw Hand sein, kommt es zum Showdown. Und hier wird eine weitere Besonderheit von 2-7 Triple Draw deutlich: Es gewinnt nicht die beste, sondern die schlechteste Pokerhand! Die bestmögliche Hand im 2-7 Triple Draw pokern ist also 2-3-4-5-7 (daher der Name), denn 2-3-4-5-6 wäre ja eine straight und Asse zählen im 2-7 Triple Draw immer als hohe Karten.

Um 2-7 Triple Draw profitabel spielen zu können, müssen sie jeden Gegner am Tisch genau beobachten und vor allem mental Notizen machen, wer viel called, raised oder folded um diese Setzmuster gnadenlos ausnutzen zu können. Gegner, die im 2-7 Triple Draw viel folden sollten sie stark bluffen und Gegner, die viel callen nur mit guten Händen attackieren, denn sie callen ja sowieso alles runter und dann stehen sie mit marginalen Händen meistens dumm da. Bluffen sie nie einen Anfänger! Wenn sie diese Regeln befolgen, werden sie schnell ein guter 2-7 Triple Draw Spieler werden und mit 2-7 Triple Draw viel Geld verdienen!

April 9th, 2010
posted by Lars T. 10:13

Die außerhalb von Casinos am häufigsten gespielte und vermutlich älteste Pokervariante der Welt ist 5-Card Draw. Obwohl es diese Spielart schon Jahrhunderte gibt, erfreut sie sich in kleinen Spielen daheim und in Bars immer noch großer Beliebtheit und wird auch noch oft in Casinos angeboten. Damit auch sie wissen, wie sie 5-Card Draw schlagen und Geld damit gewinnen können, erklären wir ihnen nun die Regeln von 5-Card Draw und geben ihnen einige Tipps zum Spiel.

Zuerst teilt im 5-Card Draw ein Spieler so lange Karten einzeln und offen an alle Spieler aus, bis ein Bube fällt. Der Spieler mit dem Buben ist nun der Dealer. Wie im letzten Artikel erklärt, wandert die Aufgabe des Dealers ab jetzt nach jeder Hand im Uhrzeigersinn um einen Platz weiter. Nun setzen alle Spieler im 5-Card Draw die Ante, also den Mindesteinsatz. Danach teilt der Dealer jedem Spieler 5 verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde im 5-Card Draw beginnt. Begonnen wird beim 5-Card Draw vom Spieler nach dem Dealer und er hat nun, wie immer im Poker, drei Optionen: Check, fold oder raise. Checken heißt, dass er in der Hand bleiben will, ohne den Einsatz zu erhöhen, folden bedeutet, dass er die hand aufgeben will und Raisen heißt erhöhen. Nachdem er eine dieser drei Optionen gewählt und getätigt hat, ist der 5-Card Draw Spieler links nach ihm dran und muss seinerseits agieren. Er hat dieselben 3 Optionen, es sei denn, es wurde vor ihm geraised. In diesem Fall darf er nicht checken, sondern muss mindestens den Raise callen um in der Hand zu bleiben. Alternativ kann er folden oder seinerseits raisen. Das geht nun so weiter, bis alle 5-Card Draw Spieler am Tisch entweder gefolded oder das aktuell höchste Raise gecallt haben. Wenn dies geschehen ist, ist die erste Setzrunde im 5-Card Draw beendet.

Dann folgt der dem 5-Card Draw seinen Namen gebende „Draw“. Dabei sagt nun der Reihe nach – beginnend vom Spieler der in der ersten Setzrunde als erstes geraised hat – wieviele Karten er ablegen und gegen neue Karten aus dem Deck tauschen will. Dabei sollte dringend vor dem 5-Card Draw Spiel geklärt werden, ob es eine Höchstzahl an Karten gibt, die getauscht werden dürfen. Oft liegt dieses Maximum bei 3. Wenn ein 5-Card Draw Spieler nun also ankündigt, dass er 3 neue Karten haben will, legt er drei Karten beiseite – nicht auf das Deck – und bekommt vom Dealer hintereinander 3 neue Karten ausgeteilt. So geht es reihum und es folgt danach die zweite Setzrunde im 5-Card Draw. Wieder darf also der der erste Spieler entweder checken, raisen oder folden und so weiter. Sollten nach dieser Setzrunde noch zwei  oder mehr Spieler in der Hand sein, kommt es zum Showdown im 5-Card Draw. Dabei muss der Spieler, der zuletzt geraised, oder, falls in der zweiten Setzrunde niemand geraised hat, der Spieler, der die zweite Setzrunde eröffnet hat, seine Karten zeigen. Danach können der Reihe nach die anderen Spieler entscheiden, ob sie ihre Karten zeigen wollen oder nicht, wenn ihr Blatt nicht das des ersten Spielers schlägt. Sollte es aber besser sein, muss es gezeigt werden, um den Pot im 5-Card Draw gewinnen zu können.

Bluffen sollte beim 5-Card Draw pokern eher mit Vorsicht genossen werden, da es nur zwei, statt wie bei anderen Pokervarianten vier oder fünf Setzrunden gibt und daher der Gegner, den sie bluffen wollen, weiß, dass er meist noch recht günstig davon kommt, wenn er ihren Raise bezahlt. Wenn sie beim 5-Card Draw ihren Gegner bluffen wollen, tun sie das kräftig und durchgängig, also in beiden Setzrunden, um wirklich Stärke zu signalisieren, nicht nur in einer Setzrunde. Damit werden sie ihren Gegner im 5-Card Draw verunsichern, oft zum Fold bringen und langfristig gewinnen.